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Der grosse Walserweg

(Grande Sentiero Walser)

Von Zermatt bis Saas Grund (05.09.-12.09.2005)

 

1. Tag, Mo. 05.09.2005 (Anreisetag).

Sehr schönes Wetter und warm.

Bin bei mir zuhause kurz nach 7 Uhr in Bödmen gestartet und habe zunächst Daniela und dann Rainer abgeholt und weiter ging es in Richtung Zermatt.  Sind dann über den Riedbergpass und St. Margarethen auf die Schweizer Autobahn. In der Raststätte „Heidiland“ haben wir dann ein etwas verspätetes „z`nüüne“ genommen. Weiter ging es über die schönen Pässe Oberalp und Furka. In Stalden haben wir dann das Auto in die Tiefgarage gestellt und sind mit dem Zug weiter nach Zermatt. Dort haben wir dann zunächst ein Zimmer gesucht und uns im Tannenhof einquartiert.. Danach sind wir noch zum Essen gegangen und haben einen Bummel durch den Ort gemacht. Das Matterhorn war dann auch noch eine Weile frei von Wolken.

(leider nur mit dem Handy aufgenommen, da die Kamera natürlich im Hotelzimmer lag)

2. Tag, Di. 06.09.2005

Zermatt (1.616m) - Gandegghütte (3.030m) - Testa Grigia (3.480m) - auf der Suche nach dem Rif. Teodulo - Gandegghütte (3.030m).

á2.004 m, â619 m, 18,0 km, Laufzeit: 06:26:09, Höchster Punkt: 3.480 m, Tiefster Punkt: 1.616m.

Zermatt: 46° 01,182' N; 07° 44,777'
Gandegghütte: 45° 57,844' N; 07° 43,524'

Karte: Schweizer Landeskarte 1 : 50 000, Wanderkarte Mischabel, Blatt 284T, Kompass Wander- u. Skitourenkarte 87, Breuil-Cervinia-Zermatt

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Zunächst Sonne, dann durchwachsen, teilweise Regen, neblig, windig und kalt.

Nach dem Frühstück haben wir erst noch etwas Brotzeit eingekauft und sind dann auf einem wunderschönen Pfad über die Weiler „Zum See“ und Hemetji auf den Gletscherweg. Diesen sind wir über den Trockenen Steg bis zur Gandegg-Hütte (3.030m) gelaufen. Dort sind wir auf ein „Banasch“ (Radler) eingekehrt und haben überlegt was wir jetzt machen sollen. Das Problem war das einziehende schlechte Wetter und der Nebel über 3.000 m. Da es erst Mittag war, wollten wir es trotz der Warnung der Wirtin versuchen über den Theodul-Gletscher zur Rifugio Teodulo zu kommen. Wir kamen dann gut unter den Lift, den wir als Orientierung gebrauchten und sind diesem einfach aufwärts gefolgt. Wir konnten dann den Abzweig zum Theodulpass wegen sehr starken Nebel nicht finden und sind erst mal bis zur Testa Grigia (3.480m) gelaufen. Wir waren also ein gutes Stück zu hoch. Wir fanden dann blöderweise einen Wegweiser zur Theodul-Hütte, der aber im Lebtag nie stimmen konnte. Wir fragten dann noch einen Pistenraupenfahrer, der meinte auch dass wir viel zu hoch sind. Also sind wir nochmals ein Stück runter und haben ein wenig herumgesucht. Wir wagten uns aber nicht so weit vom Lift weg, da wir ansonsten in dem dichten Nebel überhaupt kein Anhaltspunkt mehr gehabt hätten. Teilweise haben wir keine 30 m gesehen. Aus Sicherheitsgründen haben wir dann beschlossen zurück zur Gandegghütte zu gehen und dort zu übernachten und den morgigen Tag abzuwarten. Die Hütte haben wir dann auch ohne Probleme und Gletscherspalten gefunden. Als wir fast bei der Hütte waren hat es natürlich ein wenig aufgerissen. Mit so viel Sicht hätten wir die Rifugio Teodulo wohl gefunden. Aber was soll`s. Die Entscheidung war auf jeden Fall richtig und wir machten es uns eben in der Hütte gemütlich.


3. Tag, Mi. 07.09.2005

Gandegghütte (3.030m) - Zermatt (1.616m)

á22 m, â1.408 m, 10,0 km, Laufzeit: 02:09:43, Höchster Punkt: 3.030 m, Tiefster Punkt: 1.616m.

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Bedeckt und neblig, später dann schöneres Wetter.

Da in der Früh über den Gletscher immer noch der Nebel festsaß und der Wetterbericht für die ganze Woche in den Südalpen schlecht brachte, haben wir uns entschieden die Tour abzubrechen und die Tour nächstes Jahr nochmals zu versuchen. Wir sind dann von der Gandegghütte (3.030m) über den Trockenen Steg und den Gletscherweg auf Furri und weiter über „Zum See“ nach Zermatt abgestiegen. Von dort mit dem Zug nach Stalden und haben dort das Auto geholt. Da ich noch eine bestimmte Schweizer CD wollte sind wir erst mal nach Brig und haben einen kurzen Stadtbummel gemacht. Weiter ging es über die Pässe Furka und Oberalp nach Ilanz. Dort haben wir uns noch mit Wanderkarten vom Safiental und San Bernardino eingedeckt und sind dann über Valendas und Versam ins Safiental gefahren, wo wir uns im Turahus einquartiert haben. Unsere weitere Tour soll so aussehen:

Turahus (Safien-Thalkirch)-Tomülpass-Tomülerhorn (Piz Tomül)-Vals

Vals-Valserberg-Nufenen-Splügen

Splügen-Safierberg-Turahus (Safien-Thalkirch).  

siehe den Bericht hier >

 

Unsere ursprünglich geplante Tour hätte so ausgesehen:

3. Tag: Rif. Teodulo (3.327m) - Cime Bianche (2.982m) - St. Jacques (1.689m) - Crest (1.935m)

4. Tag: Crest (1.935m) - Cuneaz (2.032m) - Col di Pinter (2.777m) - Alpenzu Grande (1.856m) - Gressoney (1.685m)

5. Tag: Gressoney (1.685m) - Colle Olen (2.881m) - Alagna (1.190m)
(Alternative: durch Val Dobbia)

6. Tag: Alagna (1.190m) - Colle del Turlo (2.738m) - Macugnaga (1.320m)

7. Tag: Macugnaga (1.320m) - Monte Moro Pass (2.868m) - Saas Almagell (1.673m) - Saas Fee (1.772m)

8. Tag: Heimreise von Stalden

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